03.10.2026 Abschnittsübergreifende „Graben“übung

Sechs Feuerwehren übten abschnittsübergreifend gemeinsam ein komplexes Schadensszenario mit sieben verletzten Personen.

Am Samstag, dem 3. Oktober 2026, fand um 14:00 Uhr beim Baustudio Höfer in Otterthal die alljährliche Grabenübung statt. An der groß angelegten Einsatzübung nahmen die Feuerwehren Otterthal, Trattenbach, Raach, Kirchberg am Wechsel, Feistritz und Gloggnitz teil.

Insgesamt standen 63 Feuerwehrmitglieder mit elf Fahrzeugen im Übungseinsatz.

Als anspruchsvolles Übungsszenario wurde eine Explosion des Wasserstofftanks der Firma Höfer angenommen. Durch die Explosion und deren Folgen gerieten insgesamt sieben Personen in unterschiedliche Gefahrenlagen und mussten von den eingesetzten Feuerwehren gerettet werden.

Die Einsatzkräfte waren dabei mit mehreren parallel abzuarbeitenden Schadenslagen konfrontiert: Eine Person im Rollstuhl war im Keller des Gebäudes eingeschlossen und musste aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. Nach einem Verkehrsunfall waren drei Personen zu versorgen und aus ihrer Lage zu befreien. Eine weitere Person war in ein Hackgutlager gestürzt, eine Person befand sich im Hackschnitzelbunker und musste daraus gerettet werden.

Eine weitere verletzte Person befand sich nach der angenommenen Explosion auf dem Dach des Firmengebäudes, nachdem sie von Splittern getroffen worden war. Für diese anspruchsvolle Höhenrettung stand die Feuerwehr Gloggnitz mit ihrer Drehleiter im Einsatz. Die verletzte Person konnte damit sicher vom Dach gerettet und den weiteren Rettungskräften übergeben werden.

Die Übung stellte die Einsatzkräfte somit vor unterschiedlichste Aufgaben und verlangte neben technischem Können insbesondere eine gute Koordination der eingesetzten Mannschaften sowie eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Feuerwehren.

Nach rund einer Stunde konnte das gesamte Übungsszenario erfolgreich abgeschlossen werden. Sämtliche gestellten Aufgaben wurden von den beteiligten Feuerwehren professionell und in ausgezeichneter Zusammenarbeit bewältigt. Die Übung zeigte einmal mehr, wie wichtig gemeinsame Übungen sind, um auch bei komplexen Schadenslagen im Ernstfall rasch, koordiniert und effizient handeln zu können.

Ein besonderer Dank gilt dem Baustudio Höfer für die Möglichkeit, das Firmengelände für diese umfangreiche Übung nutzen zu können. Herzlich bedankt wird sich bei Firmenchef Baumeister Ing. Andreas Höfer sowie seinen Söhnen Dominik und Fabian Höfer und Andreas Emst für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Übung.

Ein herzlicher Dank gilt auch der Feuerwehr Gloggnitz, die mit ihrer Drehleiter einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Übungsszenarios leistete und die Bergung der verletzten Person vom Dach übernahm.

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt außerdem Katharina Tauchner, die für die realitätsnahe Darstellung und Vorbereitung der verletzten Personen verantwortlich war. Durch die äußerst wirklichkeitsgetreue Verletzten-Darstellung konnte das Übungsszenario für die Einsatzkräfte noch realistischer gestaltet werden.

Die gelungene Grabenübung war damit nicht nur eine wertvolle Schulung für alle beteiligten Einsatzkräfte, sondern auch ein eindrucksvoller Beweis für die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren über die Gemeindegrenzen hinweg.

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