06.03.2026 Unterabschnittsschulung des UA 2 in Maria Schutz – Schwerpunkt Feuerwehrmedizinischer Dienst
Am 6. März fand im Feuerwehrhaus Maria Schutz eine Unterabschnittsschulung des Unterabschnittes 2 statt. Im Mittelpunkt der Ausbildung stand diesmal der Feuerwehrmedizinische Dienst (FMD) – ein wichtiger Bestandteil moderner Feuerwehreinsätze.
40 Mitglieder der Feuerwehren des Unterabschnittes nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen in der erweiterten Ersten Hilfe sowie in sanitätsdienstlichen Maßnahmen zu vertiefen. Die Ausbildung war praxisnah aufgebaut und in vier Stationen gegliedert.
Station 1 – Stark blutende Wunden
An der ersten Station wurde der Umgang mit stark blutenden Verletzungen trainiert. Dabei wurden verschiedene Methoden zur Blutstillung erklärt und praktisch geübt.
Die Teilnehmer lernten den Einsatz von Israeli Bandage, Tourniquet und Druckverband kennen und konnten diese Techniken anschließend selbst anwenden. Der Schwerpunkt lag auf dem praktischen Arbeiten („hands on“) in kleinen Teams, um Sicherheit im Ernstfall zu gewinnen.
Station 2 – Der Rettungstransportwagen Typ C (RTWC)
Die zweite Station widmete sich dem RTWC. Dabei wurde erklärt, welche Sanitätsmaterialien und Ausrüstungsgegenstände sich im Fahrzeug befinden und wie diese fachgerecht entnommen und wieder verstaut werden.
Zusätzlich wurden wichtige Maßnahmen wie Wärmeerhalt mit der Rettungsdecke sowie das Herstellen der stabilen Seitenlage geschult.
Station 3 – BLS Reanimation
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Basisreanimation (BLS). Hier wurde der Ablauf vom Notfallcheck über den Notruf bis zur Herz-Lungen-Wiederbelebung trainiert.
Die Teilnehmer übten die klassische Reanimation mit Beatmungsbeutel und Maske sowie den Einsatz eines Defibrillators. Ziel war es, die Abläufe zu festigen und im Ernstfall rasch und sicher handeln zu können.
Station 4 – Rettung aus einem LKW-Führerhaus
Bei der vierten Station stand eine realitätsnahe Rettungsübung im Fokus. Dabei wurde die Rettung eines verunfallten LKW-Lenkers aus dem Führerhaus geübt.
Die Teilnehmer trainierten dabei das schonende Vorgehen bei der Personenrettung sowie die Zusammenarbeit zwischen technischer und medizinischer Hilfeleistung.
Wichtige Ausbildung für den Einsatzdienst
Die Unterabschnittsschulung zeigte einmal mehr, wie wichtig eine fundierte Ausbildung im Bereich des Feuerwehrmedizinischen Dienstes ist. Gerade bei Einsätzen, bei denen verletzte Personen betreut werden müssen, ist rasches und richtiges Handeln entscheidend.
Ein herzlicher Dank gilt SB Stefan Steiner für die Organisation und Durchführung dieser lehrreichen Ausbildung sowie den anwesenden Ausbildern OBI Martin Sofka vom NÖFSZ, BezRkdt und BSB BI Paul Pilshofer, BI Alexander Bous, SB Erik Lang, LM Maximilian Hiebler und OBI Stefan Spielbichler sowie Marcus Weiß, Helmut Scheuhammer und Bernhard Zenz vom RK Gloggnitz.
Bilder: SB Stefan Steiner, FF Breitenstein & SB Marion Wittine, FF Maria Schutz
Text: HVM Jürgen Wittine, FF Schottwien






























